Weltweiter Schulstreik: AWO unterstützt Ruf der Jugendlichen nach konsequentem Klimaschutz

Mit einem erneuten Schulstreik werden am morgigen Freitag mittlerweile weltweit wieder Schülerinnen und Schüler für einen konsequenten Klimaschutz und die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele demonstrieren. Die AWO erklärt sich aus  diesem Anlass solidarisch mit den engagierten Schülerinnen und Schülern und stellt sich hinter ihre Forderungen.

„Hier gehen junge Menschen zu Zehntausenden auf die Straße, weil sie sich um ihre Zukunft sorgen. Diese Sorge ist angesichts der Bedrohungen durch den Klimawandel absolut berechtigt“, betont AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Neben den weitreichenden Umweltschäden gefährdet der Klimawandel durch seine gravierenden sozialen und humanitären Auswirkungen auch die gesellschaftliche Stabilität und ihren Zusammenhalt. „Es ist dringend überfällig, dass Politik und Wirtschaft die Klimaschutzziele ernst nehmen und sich ihrer Verantwortung stellen. Es reicht nicht aus, das politische Engagement dieser jungen Menschen anzuerkennen und dann folgenlos zum Alltag zurückzukehren. Dieser Streik ist ein Weckruf unserer Kinder und Enkel. Er muss uns alle wachrütteln und echte Veränderungen nach sich ziehen“, appelliert Döcker.

Die AWO hat sich im Jahr 2016 in einem Bundeskonferenzbeschluss zu den Pariser Klimaschutzzielen bekannt und dabei auch ihre eigene Verantwortung unterstrichen. Brigitte Döcker mahnt dazu an: „Auch wir tragen mit unseren vielen Einrichtungen und Diensten Mitverantwortung beim Klimaschutz. Durch Projekte wie „klimafreundlich pflegen“ haben sich schon etliche Einrichtungen der AWO auf den Weg gemacht, ihre Emissionen deutlich zu reduzieren. Dennoch müssen wir den Klimaschutz künftig noch stärker thematisieren, wenn wir unsere Selbstverpflichtung ernstnehmen.“ In diesem Sinne fühlt sich auch die AWO insgesamt von den Demonstrierenden angesprochen. „Klimaschutz muss auch im Sozial- und Gesundheitswesen eine größere Rolle spielen“, fordert Brigitte Döcker abschließend.

AWO begrüßt Sozialstaatspapier der SPD

Anlässlich der Verabschiedung des Papiers „Arbeit – Solidarität – Menschlichkeit. Ein neuer Sozialstaat für eine neue Zeit.“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler: „Die AWO begrüßt, dass die Sozialdemokratie sich auf ihre Wurzeln besinnt und wieder stärker den Arbeitsalltag der Menschen in den Blick nehmen möchte. So zum Beispiel setzt sich die AWO für eine starke Tarifbindung auch im sozialen Bereiche ein. Soziale Arbeit schafft die Basis für eine funktionierende Gesellschaft. Das muss sich auch in den Löhnen widerspiegeln. Nur so wird Soziale Arbeit wieder attraktiv, denn gerade hier macht sich ein Fachkräftemangel verstärkt bemerkbar.“

Die AWO unterstützt zudem das Vorhaben Hartz IV abzuschaffen. „Hartz IV funktioniert nicht. Es ist vielmehr eine Brandmarke dafür, ganz unten zu stehen. Dabei darf aber nicht außer Acht gelassen werden, dass sich Arbeit lohnen muss. Wer arbeiten geht, muss besser gestellt sein, als jemand der es nicht tut“, betont Stadler. Auch die leidige Sanktionspraxis sollte durch mehr persönliche Beratung und Betreuung ersetzt werden. Nach Ansicht der AWO ist die Verlängerung des Arbeitslosengeldes I für diejenigen, die lange gearbeitet haben, ein richtiger Schritt. In wie weit sich ein Verzicht auf Prüfung von Vermögen bei der Beantragung des Bürgergeldes sich in der Praxis bewährt, muss abgewartet werden.

Nach Ansicht der AWO sind alle Vorschläge unterstützenswert, die es Familien ermöglichen, ihre Arbeit so flexibel wie möglich an ihre familiären Bedürfnisse anzupassen. Familien müssen über Zeitsouveränität verfügen. Insbesondere für die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ist beispielsweise ein modernes Teilzeitrecht ein bedeutender Aspekt, der es Beschäftigten überhaupt erst ermöglicht, Fürsorgeaufgaben wahrnehmen zu können. So fallen in Familien vielfältige und zum Teil unvorhersehbare Aufgaben an, für die es Zeit und Flexibilität braucht.

In Sachen finanzielle Absicherung von Familien beschloss die AWO bereits im Jahr 2008 auf ihrer Bundeskonferenz die Forderung nach Einführung einer Kindergrundsicherung. „Die  derzeitige Kinder- und Familienförderung ist sozial ungerecht und intransparent. Kinder dürfen kein Armutsrisiko sein“, zeigt sich der AWO Bundesvorsitzende überzeugt. Aus Sicht der AWO stellt die Kindergrundsicherung eine gute Möglichkeit dar, allen Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe zu geben. Gleichwohl müssen neben einer verbesserten finanziellen Unterstützung für Familien, Einrichtungen, wie Kitas, Jugendzentren und Familienberatungen gestärkt werden, damit Kinder und Jugendliche qualitativ gut betreut, gefördert und beraten werden können. „Die AWO unterstützt die Forderung nach mehr kostenfreien Betreuungs- und Essensangeboten für Kinder. Dies darf aber nicht zu qualitativ schlechterem  Essen oder dazu führen, dass immer mehr Kinder von immer weniger Fachpersonal betreut werden. Deshalb setzt sich die AWO schon lange für ein bundesweit geltendes Gesetz ein, dass eine qualitativ gute Betreuung von Kindern sicherstellt.“

Alles in allem finden sich in dem „Sozialstaatspapier“ der SPD Bundestagsfraktion viele solidarische und gerechte Ideen und Forderungen, die es nach Meinung der  AWO zu unterstützen lohnt. „Wir hoffen, viele der Vorhaben in den nächsten Jahren auch in konkreten Gesetzesvorhaben wiederzusehen“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende abschließend.

Meditation – neue Kurse und Vorträge mit Stefanie Vucina

Vortrag   ( kostenlose Veranstaltung )

Was ist Meditation?

             Was bewirkt Meditieren?                

  Warum ist Meditieren für jeden bereichernd?

Termine:   Sonntag, 21.10., 14:30 Uhr

Dienstag, 23.10., 18:30 Uhr

Sonntag, 10.11. 10:00 Uhr

Dauer: ca. 75 min.                                                                     

      

Workshop 1

“Richtig Meditieren lernen”

Dauer: ca.3 Stunden

Termine: So. 4.11. ab 10:00 Uhr

So. 25.11. ab 10:00 Uhr

Preis:  Workshop+Skript   € 65,-

 

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Workshop 2

“Meditation für busy Mammis”

-Meditation im Alltag, wenn keine Zeit

– Meditation & Achtsamkeit für`s Kind

Termin. Di. 13. 11.,  8:00 – 11 Uhr

Preis: Workshop + Skript     € 69,95

Die Teilnehmerzahl ist jeweils begrenzt!

Bitte anmelden, außer zum Vortrag

Arm in einem reichen Land

Podiumsdiskussion mit Landesvorsitzenden der AWO Bayern Prof. Thomas Beyer

am Donnerstag, den 19.07.2018 veranstaltet der AWO Kreisverband in seiner Geschäftsstelle am Schrannenplatz C 196 eine Podiumsdiskussion mit Thomas Beyer. Weitere Teilnehmer: Hans-Peter Wilk, Geschäftsfüher der Caritas Neuburg und Bernhard Peterke, Kreisvorsitzender des VDK.

Moderation: AWO Ortsvorsitzender Heinz Schafferhans

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht mit Dr. Christoph Späth

Im Fall des (Not-)Falles: Worauf es ankommt, wenn Sie nicht mehr selbst entscheiden können
Seit 2009 gibt es eine gesetzliche Verankerung der Willenserklärung von Patienten, für den Fall, dass diese ihren Willen nicht mehr selbst ausdrücken können: die sogenannte Patientenverfügung. Doch wie oft haben Patienten im Notfall solch eine Verfügung tatsächlich hinterlegt? Und wie aussagekräftig sind diese dann? Welche Form muss so eine Verfügung haben, damit sie rechtsgültig ist? Und mit welchen Kosten muss man für so eine Patientenverfügung rechnen?
Diese und weitere Fragen wird Dr. med. Christoph Spaeth, Anästhesist und Notarzt aus Kösching, am 21. Juni 2018 um 19 Uhr in der AWO Neuburg im Rahmen seines Vortrags zur zentralen Bedeutung von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmacht beantworten.“

Mein Glück, meine Marie und Ich!

In meinem Vortrag berichte ich, wie mich meine Tochter nach der Geburt mit ihrem extra Chromosom überrascht hat und das die Diagnose Trisomie 21 nicht das Ende der Welt bedeutet.
Ich erzähle aus unserem Leben, wie es auf einmal ganz anders verläuft als geplant. Wie ich auf einmal mutig wurde und den Menschen etwas zu sagen habe.
Sie erfahren viel über Marie, über Menschen mit dem Down Syndrom und vor allem erfahren Sie, dass Glück keine Behinderung kennt. Denn Liebe zählt keine Chromosomen.

Der Vortrag findet am Donnerstag, den 14.06.2018 um 19:00 Uhr in der AWO Geschäftsstelle am Spitalplatz statt.

Neues Kursangebot bei der AWO Neuburg

Meditation mit Stefanie Vucina

Die lizensierte Meditationstrainerin Stefanie Vucina bietet in einem Tageskurs die Möglichkeit, die Techniken der Meditation zu erlernen und an zu wenden.

Meditation ist eine in vielen Religionen und Kulturen ausgeübte spirituelle Praxis. Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln.

Am Montag, den 16.04.2018 findet um  18:00 Uhr in der AWO Geschäftsstelle ein Informationsabend „Warum Meditation ihr Leben positiv verändert“ für alle Interessierten statt. Die Anmeldung kann direkt dort erfolgen.

Der Kurstag ist dann am Samstag, den 28.04.2018 von 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr. Die Teilnehmergebühr  beträgt 119,00 Euro.

Weitere Infos unter

08431-41006

awo.kreisverband.nd@t-online.de

Bürozeiten:

MO,DI,MI: 13:00 Uhr – 15:00 Uhr

DO: 13:00 – 17:00 Uhr

Freitag geschlossen

Inklusion-was geht mich das an?

Inklusion ist ein Menschenrecht, denn jeder Mensch hat das Recht dabei zu sein. Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört, egal wie er aussieht, welche Sprache er spricht oder ob er behindert ist.
Doch Deutschland und die Welt muss noch viel dafür tun. Nur wenn viele Menschen mitmachen, kann Inklusion funktionieren. Jeder kann dabei helfen, z.B. in der Schule, im Sportverein, im Job oder in der Familie. Je mehr wir über Inklusion wissen, desto weniger Angst haben wir davor. Deshalb der Vortrag mit anschliessender Diskussion von Prof.Komorek, der zweifelsohne zu einem der führenden Vordenker zum Thema Inklusion in Deutschland gehört.

Donnerstag, 25.01.2018 ab 19:00 Uhr in unserer Geschäftsstelle am Spitalplatz. Öffentliche Veranstaltung.