Geordnetes-Rückkehr-Gesetz“:AWO-Chef Beyer appelliert an Staatsregierung, im Bundesrat pro Vermittlungsausschuss zu stimmen

Am morgigen Freitag soll im Bundesrat das „Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“, auch bekannt als „Geordnetes-Rückkehr-Gesetz“, als Einspruchsgesetz besprochen werden. Aus diesem Anlass erklärt der Landesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt in Bayern, Thomas Beyer: „In Übereinstimmung mit unserem Bundesverband appelliere ich an die Bayerische Staatsregierung, sich den Bundesländern anzuschließen, die bereits signalisiert haben, dass sie den Vermittlungsausschuss anrufen werden, weil sie das von der Bundesregierung geplante Gesetz als zustimmungspflichtig erachten.“ Das Gesetz enthalte massive Verschärfungen wie die geplante Ausweitung der Abschiebungshaft, Kürzungen der Leistungen für Asylbewerber*innen unter das Existenzminimum sowie die Einführung eines neuen prekären Duldungsstatus.

Die AWO hat diesbezüglich eine Stellungnahme veröffentlicht und gemeinsam mit weiteren Organisationen einen offenen Brief unterzeichnet:

www.awo.org/stellungnahme-des-awo-bundesverbandes-zum-referentenentwurf-des-zweiten-gesetzes-zur-verbesserung

www.awo.org/das-geordnete-rueckkehr-gesetz-darf-nicht-verabschiedet-werden